Massagetherapie

Ein wichtiges Verfahren der physikalischen Therapie ist die Massagetherapie. Sie ist definiert als die mechanische, systematische, schichtweise Durcharbeitung der äußeren Gewebsschichten des Körpers zu Heilzwecken und stellt eine der ältesten und wirksamsten Behandlungsformen mit therapeutischer Wirkung dar.

Was bringt mir Massagetherapie?

Wirkungen

  • Steigerung der örtlichen Durchblutung
  • Lösung von Muskelverspannungen und -verhärtungen
  • Linderung von Schmerzen
  • Verbesserung des Ernährungs-/Stoffwechselzustands des Gewebes
  • Verbesserung der Elastizität von Haut und Bindegewebe
  • Entstauung des Venen- und Lymphbereichs
  • Lösung von Verklebungen der Gewebestrukturen
  • Entspannung der Psyche

Massagetherapie

Wie funktioniert’s?

Der Massagetherapie sind verschiedene Massageformen zugeordnet, wie beispielsweise Bindegewebsmassage, Reflexzonenmassage oder manuelle Lymphdrainage. Bei den jeweiligen Massageformen kommen unterschiedliche Grifftechniken zur Anwendung. Die klassische Massage unterscheidet fünf Grifftechniken: Streichung, Knetung, Reibung, Vibration sowie Klopfung/Klatschung.

Die Behandlungen erfolgen als Teil- oder Ganzkörper-Massagen, eventuell nach Auftragen flüssiger oder salbenförmiger Massagemittel. Bei älteren Patienten werden die Massagen im Allgemeinen vorsichtiger durchgeführt, um Überdehnungen und Zerreißungen zu vermeiden.

Hinweis: Die Heilwirkung von Massagen ist langjährig erprobt aber durch wissenschaftliche Studien nicht abschließend bewiesen.