Akupressur / Shiatsu

Akupressur im Therapiezentrum am Schloss

Die Akupressur ist eng mit der Akupunktur verwandt. Allerdings werden hier keine Nadeln gesetzt, sondern bestimmte Reizpunkte der Haut durch Druck aktiviert. So lassen sich Schmerzen und andere Beschwerden lindern, Stress abbauen und das Abnehmen unterstützen. Akupressur ist eine sanfte Therapie ohne chemische Hilfsmittel.

Eine Akupressur-Behandlung ist für Menschen jeden Alters und Gesundheitszustands geeignet. Bei unkomplizierten Beschwerden kann sie als alleinige Therapie ausprobiert werden. Bei gravierenderen Erkrankungen kann sie zusätzlich zur schulmedizinischen Therapie unterstützend wirken.

Shiatsu im Gesundheitszentrum Lichtenberg

Shiatsu ist die japanische Form der Akupressur. Ihre Wurzeln hat sie in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Im Zentrum dieser Massagetechnik steht die achtsame Berührung, die in die Tiefe gerichtet und mit sanften Dehnungen und Rotationen verbunden ist.
Übersetzt heißt „shi” Finger und „atsu“ Druck. Die Berührungen erfolgen unter Einsatz des Körpergewichtes meist mit dem Daumen, können aber auch mit der ganzen Hand, dem Handballen, dem Ellbogen oder dem Knie ausgeführt werden. Sie können großflächig oder punktuell, sanft oder kräftig sein.
Bei der Behandlung orientiert sich der/die Shiatsu-Praktizierende am Meridiansystem der TCM. Über diese Leitbahnen fließt die Lebensenergie – Qi genannt – direkt unter der Haut durch den gesamten Körper. Entlang dieser Meridiane befinden sich dabei Punkte, die druckempfindlich sein können. Durch die Stimulation dieser Punkte lässt sich der Qi-Fluss regulieren, Blockaden lösen und damit Beschwerden lindern. Gleichzeitig bringt die Behandlung ein angenehmes Gefühl tiefer Entspannung mit sich.
Shiatsu findet am bekleideten Körper statt, wobei sich eine lockere, bequeme Kleidung empfiehlt, und eignet sich für Menschen aller Altersstufen. Die Häufigkeit der Anwendungen ist individuell. Beachtet werden sollte aber, dass die in der Behandlung gegebenen Impulse Zeit brauchen, um in Ruhe von Körper und Geist verarbeitet werden zu können. Vor diesem Hintergrund liegt der Behandlungsabstand im Allgemeinen zwischen wöchentlich, vierzehntägig und vierwöchentlich.
Eine Shiatsu-Anwendung kann Hilfe in verschiedensten Lebensphasen und Situationen leisten, indem natürliche Wachstums-, Entwicklungs- und Gesundungsprozesse angeregt werden. Unterstützung gibt es laut der Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland e. V. zum Beispiel:

  • bei körperlichen, seelischen und/oder geistigen Belastungen in Lebenskrisen und Stresssituationen;
  • bei Energielosigkeit und Erschöpfungszuständen, bei motorischen, sensorischen und vegetativen Störungen und bei länger anhaltenden und wiederkehrenden Beschwerden;
  • nach Krankheiten oder Unfällen in Genesungsprozessen, bei der Entwicklung des ureigenen körperlichen, seelischen und geistigen Potenzials.

Auf der seelisch-geistigen Ebene wirkt Shiatsu entspannend, beruhigend oder anregend, ordnend und harmonisierend.

Hinweis: Die Heilwirkung von Akupressur / Shiatsu ist durch wissenschaftliche Studien nicht bewiesen.

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